Ethikrichtlinien

Unsere Arbeit folgt einer einfachen Ordnung: Richtigkeit geht vor Schnelligkeit. Lieber veröffentlichen wir später und richtig, als früh und falsch. Kein Zeitdruck setzt die Prüfung von Quellen außer Kraft. Und wir erfinden niemals Zitate, Quellen, Zahlen oder Ereignisse. Das gilt für jeden Text unter dem Namen Faktenturm, ohne Ausnahme.

Fakten aus fremden Recherchen kennzeichnen wir mit Quelle und Link; eine fremde Exklusivgeschichte geben wir nie als eigene aus. Fairness gilt auch denen, über die wir schreiben: Wer von einem schwerwiegenden Vorwurf betroffen ist, erhält vor der Veröffentlichung Gelegenheit zur Stellungnahme, und diese Stellungnahme wird vollständig und fair wiedergegeben.

Über Themen entscheidet die Redaktion, nicht der Markt. Berichterstattung ist nicht käuflich und wird nicht von Werbekunden oder Partnern beeinflusst; was bezahlt ist, ist gekennzeichnet, Details stehen unter Werbung. Redakteure legen persönliche, finanzielle oder organisatorische Interessenkonflikte offen und ziehen sich von Themen zurück, bei denen ein Konflikt nicht sauber gelöst werden kann.

Bei Kriminalität, Unglücken, Konflikten und Berichten über verletzliche Personen, einschließlich Minderjähriger, wägen wir das öffentliche Interesse gegen den möglichen Schaden ab und lassen identifizierende Details weg, wenn sie keinem Informationszweck dienen. Wir berichten mit Blick auf die kulturellen und politischen Kontexte, über die und aus denen wir schreiben, und veröffentlichen weder unbelegte Gerüchte noch haltlose Diffamierungen.

Wer unsere Arbeit anfechten will, kann das jederzeit tun: über die Korrekturrichtlinien und die Seite Kontakt. Jede Beanstandung erreicht einen Menschen, und jede bekommt eine Antwort.