Irischer Popstar Ronan Keating enttarnt sich bei "The Masked Singer" nach eigenem Hit

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Der irische Sänger Ronan Keating trat als "Mr. Mic" bei "The Masked Singer" auf und sang sogar seinen eigenen Welthit "When You Say Nothing at All". Trotzdem erkannte ihn das Rateteam nicht und tippte stattdessen auf Robbie Williams und David Hasselhoff.

Popstar singt bei "Masked Singer" seinen eigenen Hit

In der ProSieben-Show "The Masked Singer" sorgte der irische Popstar Ronan Keating für Überraschung, als er im Halbfinale seine Identität preisgab. Der 49-jährige Sänger, der mit Hits wie "When You Say Nothing at All" und "Life Is a Rollercoaster" weltweite Bekanntheit erlangte, hatte sich für das Format als silbernes Mikrofon auf zwei Beinen verkleidet. Sein Abschied aus der Show löste Erstaunen aus – nicht wegen seines Ausscheidens, sondern weil das Rateteam ihn trotz eindeutiger Hinweise nicht erkannte.

Eindeutige Hinweise wurden übersehen

Die Indizien waren eigentlich schwer zu übersehen. "Mr. Mic" sprach überwiegend Englisch und bedankte sich beim Kölner Publikum mit einem charmanten "Danke schön!". Moderator Matthias Opdenhövel, der die Show seit ihrem Start im Jahr 2019 durch alle 13 Staffeln begleitet, scherzte zwar, der verkleidete Promi könne "aus dem Ruhrgebiet" stammen, doch die Hinweise deuteten klar in eine andere Richtung.

Besonders auffällig war Keatings Songauswahl in einer vorangegangenen Folge: Er performte "When You Say Nothing at All" – ausgerechnet seinen eigenen Welthit aus dem Jahr 1999. Der Song, der damals zwei Wochen lang Platz eins der britischen Charts belegte und allein in Großbritannien über 680.000 Mal verkauft wurde, machte Keating als Solokünstler berühmt. Die Ballade war Teil des Soundtracks zur romantischen Komödie "Notting Hill" und startete seine Solokarriere, während er noch Mitglied der Boyband Boyzone war. Ursprünglich stammt das Lied allerdings aus der US-Country-Szene, wo es 1988 von Keith Whitley veröffentlicht wurde, bevor Alison Krauss 1995 eine bekannte Version einspielte.

Rateteam lag völlig daneben

Trotz dieser eindeutigen Spur lag das Rateteam völlig daneben. Verona Pooth vermutete Sänger Mika hinter der Maske, Rapper Eko Fresh nannte Rea Garvey und Schauspieler David Hasselhoff. Komiker Chris Tall spekulierte sogar auf Robbie Williams. Keatings Name fiel kein einziges Mal – eine Überraschung angesichts seiner Erfolgsgeschichte: Als Solokünstler verkaufte er über 20 Millionen Tonträger weltweit, zusätzlich zu den 25 Millionen mit Boyzone, die in den 1990er-Jahren zu den erfolgreichsten Boybands gehörten.

"Ich dachte, man würde mich sofort erkennen. Schließlich habe ich doch sogar meinen eigenen Song gesungen!"

Der Ire konnte kaum fassen, dass sein Name in den Spekulationen nicht auftauchte. Seine Auftritte waren technisch überzeugend, doch am Ende reichten die Zuschauerstimmen nicht aus, und er musste seine Identität preisgeben.

Zwei weitere Prominente verabschiedeten sich

Neben Keating verabschiedeten sich im Halbfinale auch zwei weitere Prominente von der Show. Der Kölner Komiker Guido Cantz, der von 2010 bis 2021 als Moderator von "Verstehen Sie Spaß?" bekannt wurde, steckte in einem aufwendigen Fuchs-Motten-Kostüm. Das Fell des Kostüms hinterließ bleibende Spuren:

"Man geht abends duschen und findet auf einmal irgendwelche Haare in der Dusche und denkt: Wo kommen die her? Achso, die sind ja von mir."

Beim Raten um Cantz lag das Team deutlich besser. Verona Pooth tippte korrekt auf den einstigen "Verstehen Sie Spaß?"-Moderator. Rapper Eko Fresh warf allerdings kurios den Namen von Jens Spahn in den Ring. "Der hat jetzt ein bisschen mehr Zeit", witzelte er. Kollege Chris Tall bremste ihn jedoch rasch: Er glaube wirklich nicht, "dass Jens Spahn mit einer Maske etwas zu tun haben möchte".

Auch Partysängerin Isi Glück musste ihre Maske ablegen. Sie hatte im "Erdbär"-Kostüm, einer Mischung aus Bär und Erdbeere, ihre Stimme verstellt. Viele vermuteten Reality-Star Daniela Katzenberger in der Verkleidung – eine Vermutung, die nicht ganz aus der Luft gegriffen war, da Glück Jahre zuvor an einem Casting in Katzenbergers Doku-Soap teilgenommen hatte.

Über das Format

"The Masked Singer" basiert auf dem südkoreanischen Format "King of Mask Singer" und wurde international adaptiert. Die deutsche Version auf ProSieben hat sich seit ihrer Premiere am 27. Juni 2019 zu einer der langlebigsten europäischen Adaptionen entwickelt. Bei der Show treten Prominente in aufwendigen Kostümen auf, ihre Identität soll nur durch die Stimme und rätselhafte Hinweise verraten werden. Anders als in früheren Staffeln läuft die Show diesmal nicht live: Über das Weiterkommen entscheiden das Rateteam und das Saalpublikum bei der Aufzeichnung in Köln. In der kommenden Woche steht das Finale an.

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