Jefferies bestätigt "Hold" für Deutsche Bank und Kursziel von 33 Euro

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Joseph Dickerson von Jefferies sieht die Deutsche Bank auf Kurs zu einer Eigenkapitalrendite von rund 12 Prozent bis 2028. Offen bleibt aus seiner Sicht, mit welchen internen Maßnahmen sie ihr höheres Ziel von mehr als 13 Prozent erreichen kann.

Rendite und Wachstum im Blick

Jefferies hält an der Einstufung "Hold" und dem bisherigen Kursziel von 33 Euro fest. Wie dpa-AFX Analyser berichtet, befasst sich Dickerson in seiner Studie vom Montag vor allem mit dem Weg zum Renditeziel der Deutschen Bank. Sowohl bei der Rendite als auch bei den jährlichen Wachstumsraten fallen die Konsenserwartungen des Marktes nach seiner Einschätzung etwas zurückhaltender aus als die Ziele des Instituts.

Die Bank hatte ihre Finanzziele bis 2028 am 17. November 2025 auf dem Investorentag vorgestellt. Sie gehören zur nächsten Stufe der Strategie "Ausbau der Globalen Hausbank". Vorgesehen ist eine Nachsteuerrendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE) von mehr als 13 Prozent; für 2025 hatte das Ziel bei mehr als 10 Prozent gelegen.

Beim Ertrag plant die Bank ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 5 Prozent: Von rund 32 Milliarden Euro im Jahr 2025 sollen die Erträge bis 2028 auf rund 37 Milliarden Euro steigen. Zugleich soll die Aufwand-Ertrag-Relation unter 60 Prozent sinken, verglichen mit einem Ziel von unter 65 Prozent für 2025.

Für die harte Kernkapitalquote (CET1) strebt das Institut eine Bandbreite von 13,5 bis 14,0 Prozent an. Die Ausschüttungsquote soll ab 2026 auf 60 Prozent des den Aktionären zurechenbaren Konzerngewinns steigen. Für 2025 waren 50 Prozent vorgesehen.

Welche Ergebnisse die Bank bislang gemeldet hat

Nach den am 29. Januar 2026 veröffentlichten Bankangaben wurden die Finanzziele für 2025 erreicht. Die RoTE erhöhte sich von 4,7 Prozent im Vorjahr auf 10,3 Prozent und übertraf damit die Zielmarke von 10 Prozent. Der Vorsteuergewinn wuchs um 84 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Bei den Erträgen verzeichnete die Bank einen Anstieg um 7 Prozent auf 32,1 Milliarden Euro.

Im Bericht zum zweiten Quartal vom 29. Juli 2026 meldete das Institut für das erste Halbjahr einen Rekordgewinn von 4,1 Milliarden Euro und eine RoTE von 11,9 Prozent. Alle vier Geschäftsbereiche kamen nach Bankangaben auf eine RoTE von mindestens 12 Prozent. Die CET1-Quote lag bei 13,9 Prozent. Zudem wurde ein Aktienrückkauf über 500 Millionen Euro aus dem laufenden Jahresgewinn genehmigt.

Studienveröffentlichung und Aktienkurs

Die Jefferies-Originalstudie wurde am 26. Oktober 2026 um 16:47 Uhr veröffentlicht. Eine Zeitzone ist dazu nicht angegeben.

Laut wallstreet-online notierte die Deutsche-Bank-Aktie am 27. Oktober 2026 um 7:04 Uhr bei Lang & Schwarz mit 28,66 Euro, ein Plus von 0,15 Prozent. Das Kursziel von 33 Euro entspricht gegenüber diesem Kurs einem Aufschlag von 15,12 Prozent.

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