Bericht: Harry und Meghan sollen auch nach ihrer Rückkehr Geldsorgen haben

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Prinz Harry soll nach der Rückkehr ins Vereinigte Königreich neue Aufträge für sich und Herzogin Meghan suchen. Der Examiner berichtet unter Berufung auf einen Insider von anhaltenden finanziellen Problemen. Eine Bestätigung des Paares gibt es dafür nicht.

Neue Aufträge gesucht, Annäherung an die Familie offen

Harry (42) und Meghan (45) sind Ende August mit Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) aus Kalifornien ins Vereinigte Königreich zurückgekehrt. Das US-Anwesen gehört ihnen weiterhin. Nach Darstellung des Examiner sollte der Umzug nach England dem Paar ausdrücklich ermöglichen, mehr Geld zu verdienen. Ein Insider sagte dem Portal: "Sie haben außerdem Geldsorgen, mit denen sie sich befassen müssen."

Dem Bericht zufolge nutzt Harry seine Kontakte, um zusätzliche berufliche Möglichkeiten zu finden – sowohl für sich als auch für Meghan. Seit dem Umzug sei er dafür von Termin zu Termin unterwegs. Zugleich stehe er unter Druck, die Rückkehr als richtige Entscheidung zu rechtfertigen. Eine Annäherung an König Charles III. (77) und die übrige Königsfamilie sei bislang ausgeblieben.

Die Angaben über die privaten Finanzen sind nicht offiziell bestätigt. Harry und Meghan haben sich bisher auch nicht dazu geäußert, ob der Unterhalt zweier Wohnsitze oder andere Ausgaben sie finanziell unter Druck setzen.

Welche Ausgaben Medienberichte nennen

Bereits am 20. August 2026 hatte Page Six über hohe laufende Kosten berichtet. Dazu zählten demnach zwei Hypotheken auf das 14,5 Millionen Dollar teure Anwesen in Montecito, Ausgaben für ein Ferienhaus in Portugal und jährlich rund 3 Millionen Dollar für Sicherheit. Für das Leben in den USA brauche das Paar mindestens 6 Millionen Dollar im Jahr. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sei von etwa 17 bis 18 auf vier gesunken. Zugleich betonten Quellen gegenüber Page Six, Harry und Meghan seien nicht pleite; Harry habe Geld von Verwandten geerbt.

Auch die Adels- und Etiketteexpertin Catrin Bartenbach führte mögliche finanzielle Schwierigkeiten auf die laufenden Ausgaben zurück. Der Abendzeitung München sagte sie am 8. Oktober 2026, das Herzogspaar sei "zwar nicht pleite", sein Lebensstandard verursache aber enorme Kosten. Die früher lukrativen Verträge mit Netflix und Spotify seien "inzwischen sehr reduziert oder gekündigt worden". Bartenbach hält private finanzielle Hilfe von König Charles für Harry für möglich. Außerdem verwies sie auf Lobbyarbeit mit dem Ziel, Sicherheitskosten aus Steuermitteln finanzieren zu lassen.

Eine weitere mögliche Belastung betrifft Harrys Niederlage im Datenschutzverfahren gegen Associated Newspapers, den Verlag der Daily Mail. Laut Page Six vom 20. August verlangte Associated bis zu 34,5 Millionen Pfund, rund 47 Millionen Dollar, an Anwaltskosten. Harry könnte dem Bericht zufolge etwa 2,6 Millionen Dollar zahlen müssen. Das schriftliche Kostenurteil lag damals noch nicht vor.

Page Six beschrieb zudem einen deutlichen Rückbau der Archewell Foundation: Nahezu alle Mitarbeiter seien entlassen und die Organisation in "Archewell Philanthropies" umbenannt worden. Mit dem Wechsel zu einem Fiscal-Sponsorship-Modell seien die meisten Verwaltungsaufgaben ausgelagert worden.

As Ever und Harrys Kurs als Einnahmequellen

Während Harry nach weiteren Aufträgen suchen soll, konzentriert sich Meghan laut Examiner vor allem auf die Kinder und ihre Lifestylemarke As Ever. Zu deren Geschäftsentwicklung liegen keine offiziellen Umsatz- oder Verkaufszahlen vor. Die Marke verkauft ausschließlich innerhalb der USA.

Einen Einblick in die Nutzung der Website lieferten Similarweb-Daten, die Newsweek am 13. August 2026 veröffentlichte. Demnach wurden im Januar 268.200 Besuche gezählt, im Juli noch 126.655. Das entsprach einem Rückgang um rund 53 Prozent und dem bis dahin niedrigsten Monatswert des Jahres. Der Sechsmonatsdurchschnitt betrug 176.677 Besuche.

Eine im Oktober veröffentlichte Analyse der Daily Mail und der Shopify-Analysten Winning Hunter bezifferte den geschätzten Jahresumsatz von As Ever auf 1,1 bis 1,9 Millionen Dollar. Wie news.com.au am 21. Oktober berichtete, stellte die Analyse dem geschätzte jährliche Ausgaben der Sussexes von 4 bis 6 Millionen Dollar gegenüber. Ein Freund des Paares wandte ein, die verwendeten Shop-Daten seien unvollständig.

Im Oktober veröffentlichte die Online-Lernplattform MasterClass Harrys Kurs "Redefining Grief: Building Resilience Through Loss". Nach einem Bericht von news.com.au vom 21. Oktober erhielt er dafür 143.000 Dollar. Zusätzlich soll er mit 30 Prozent an den durch den Kurs erzielten Abo-Einnahmen beteiligt werden.

Getrennte Termine und der Streit mit den Royals

Zu Harrys Auftritten seit August gehörten die Invictus Spirit Awards und die WellChild Awards am 21. September in London, die er ohne Meghan besuchte. Der Examiner berichtet, dass seine vollen Terminkalender und die Aufgabenteilung des Paares dazu führten, dass beide mehr Zeit getrennt verbrächten, als sie wollten.

Meghan erwarte zugleich Fortschritte im anhaltenden Konflikt mit der Königsfamilie. Harry sei über den kühlen Empfang seiner Verwandten enttäuscht und mache Prinz William (44) dafür verantwortlich, dass es bisher nicht zur erhofften Versöhnung gekommen sei, heißt es in dem Bericht.

Die getrennten Auftritte gaben erneut Anlass zu Trennungsspekulationen. Am 7. Oktober traf Meghan Malala Yousafzai (29) zum Nachmittagstee im Londoner Claridge's; am 9. Oktober sah Harry sich allein ein Rugbyspiel in Leicester an. Ein Royalinsider widersprach jedoch den Gerüchten über ein Eheaus.

Zuletzt zeigte sich das Paar auch wieder gemeinsam: Vor einem offiziellen Termin in Nottingham wurden Harry und Meghan beim Mittagessen in einem Pub in den Cotswolds gesehen. Dabei hielten sie Händchen.

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