Bitcoin: Großanleger sammeln 86.702 BTC trotz ETF-Abflüssen

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Große Bitcoin-Wallets haben innerhalb von drei Wochen Bestände im Wert von rund 7 Milliarden Dollar aufgebaut. Zugleich verloren US-Spot-Bitcoin-ETFs im Oktober netto mehr als eine Milliarde Dollar. Am 21. Oktober 2026 lag der Bitcoin-Kurs bei rund 82.763 Dollar; die nächste Zinsentscheidung der Fe…

Käufe außerhalb der Orderbücher

Nach Angaben von Santiment erwarben sogenannte Wal-Wallets in drei Wochen 86.702 BTC. Die Transaktionen wurden über OTC-Desks abgewickelt und erschienen nicht in den öffentlichen Orderbüchern der Börsen.

Santiment meldete außerdem einen erheblichen Rückgang der Börsenbestände: Am 5. Oktober flossen netto 24.073 BTC von Krypto-Börsen ab. Laut HODL Press war dies der größte Tagesabfluss seit sieben Monaten beziehungsweise seit dem 1. März. Anschließend lagen noch rund 6,5 % des gesamten Bitcoin-Angebots auf Börsen.

Bei den US-Spot-Bitcoin-ETFs wechselten sich dagegen starke Abflüsse und Zuflüsse ab. Am 7. Oktober zogen Anleger netto 484,9 Millionen Dollar ab. Wie Cointelegraph berichtet, war das der höchste Tagesabfluss seit dem 25. Juni mit damals 691,7 Millionen Dollar. Auf BlackRocks IBIT entfielen 207,7 Millionen Dollar, auf Fidelitys FBTC 105,1 Millionen und auf den ARK 21Shares Bitcoin ETF ARKB 101,7 Millionen Dollar.

Am 19. Oktober verbuchten die Spot-ETFs hingegen Zuflüsse von 526,7 Millionen Dollar, den höchsten Tageswert seit September. IBIT erhielt den größten Anteil. Die Oktoberbilanz blieb dennoch mit Nettoabflüssen von mehr als einer Milliarde Dollar negativ. Der Fear-and-Greed-Index stand bei 51 und signalisierte damit eine neutrale Marktstimmung.

Welche Kursmarken im Blick stehen

Für Bitcoin liegt die nächste Widerstandsmarke bei 83.600 Dollar. Ein Anstieg darüber würde nach der vorliegenden Kursprognose den Weg in Richtung 84.500 Dollar öffnen; als weiteres mögliches Ziel werden 85.000 Dollar genannt. Das entspräche einem Potenzial von etwa drei Prozent bei einer Marktkapitalisierung von 1,6 Billionen Dollar.

Auf der Unterseite gelten 82.300 Dollar und anschließend 81.000 Dollar als Unterstützungen. Zwischen 84.000 und 85.000 Dollar konzentriert sich Liquidität aus möglichen Liquidationen von Short-Positionen. Noch am 6. Oktober hatte Bitcoin bei 85.896 Dollar notiert, 31,9 % unter dem Allzeithoch von 126.080 Dollar.

Fed-Termin nach der Zinserhöhung im September

Die Federal Reserve entscheidet am 28. Oktober erneut über den Leitzins. Am 16. September hatte sie ihn um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 % erhöht. Die erste Anhebung seit Juli 2023 wurde unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh einstimmig mit 12:0 Stimmen beschlossen.

Laut Admirals lag die am Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer weiteren Erhöhung am 9. Oktober lediglich bei etwa 16 bis 18 %. Ökonomen und Marktpreise deuteten als Basisszenario auf eine Zinspause hin, bei der sich die Fed weitere Erhöhungen offenhält. Für eine Anhebung bis Dezember lag die eingepreiste Wahrscheinlichkeit dagegen bei rund 75 bis 85 %.

Citigroups Zwölfmonatsziel und der Halving-Ausblick

Citigroup setzte ihr Zwölfmonatsziel am 1. Oktober von 82.000 auf 113.000 Dollar herauf. Die Bank rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit rund 5 Milliarden Dollar an Zuflüssen in Krypto-ETFs. Dahinter steht die Erwartung, dass Finanzberater und Broker ihre Allokationen schrittweise erhöhen, wie Yahoo Finance/The Motley Fool berichtet.

Der aktuellen Prognose gingen mehrere Revisionen voraus. Zu Jahresbeginn hatte Citi noch 143.000 Dollar angesetzt, im März dann 112.000 Dollar und im Juli 82.000 Dollar. Eine Übersicht von 24/7 Wall St. nennt daneben Jahresendziele von 125.000 Dollar für Bernstein und 100.000 Dollar für Standard Chartered. Diese beziehen sich auf einen anderen Zeithorizont als Citigroups Zwölfmonatsprognose.

Das nächste Bitcoin-Halving wird für den 4. April 2028 erwartet. In den zwölf Monaten vor den Halvings 2012, 2016 und 2020 stieg der Kurs laut Bitcoin Suisse um 380 %, 141 % beziehungsweise 19 %. Ein entsprechender Vorlauf könnte ab etwa April 2027 beginnen und sich mit dem Ende des Citigroup-Zielfensters überschneiden.

Pepeto: Handelsplattform und laufender Presale

Neben Bitcoin behandelt der zugrunde liegende Bericht das Projekt Pepeto, dessen Token sich noch im Presale befindet. Beschrieben werden eine bereits aktive Börse ohne Protokollgebühren und ein Scanner zur Prüfung von Token-Verträgen. Der Scanner führt 42 Prüfungen durch: Er analysiert den Code, testet Käufe und Verkäufe auf einer Testchain und untersucht die Verteilung des Token-Angebots. Aus den Ergebnissen entsteht eine Bewertung zwischen 0 und 100; schlecht bewertete Verträge werden automatisch blockiert.

PepetoSwap unterstützt Market- und Limit-Orders sowie regelmäßige Käufe nach dem DCA-Prinzip. Der Bericht nennt ein bislang erreichtes Handelsvolumen von 50 Millionen Dollar pro Tag. Bei einem Handel über 1.000 Dollar stellt er einer Uniswap-Gebühr von 3 Dollar eine Protokollgebühr von null bei PepetoSwap gegenüber.

Dem Bericht zufolge hat SolidProof den vollständigen Smart-Contract-Code vor Beginn des Presales geprüft und verifiziert. Zum Kernteam gehört ein ehemaliger Binance-Entwickler; geleitet wird das Projekt von der Person, die den ursprünglichen Pepe-Token geschaffen hat.

Der angegebene Presale-Preis beträgt 0,000000188 Dollar, die bisher eingesammelte Summe mehr als 10,38 Millionen Dollar. Nach dem beschriebenen Verkaufsmodell steigt der Token-Preis mit jeder neuen Presale-Phase vor dem Listing.

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