Jahresprognose rückt in den Fokus
Jefferies setzte das Kursziel am 14. Oktober 2026 von 47 auf 48 Euro herauf und bestätigte die Einstufung "Buy". Hesse rechnet damit, dass das dritte Quartal stärker ausgefallen ist als das zweite. Als zentrale Themen für Anleger nennt die Studie die Erreichbarkeit der Jahresprognose, deren Erfüllung stark vom vierten Quartal abhängt, und das zunehmende Wachstumspotenzial für 2027. Die Quartalsmitteilung ist für den 5. November 2026 vorgesehen.
PVA TePla hat die Prognose für 2026 bestätigt und rechnet weiterhin mit einem Konzernumsatz zwischen 255 und 275 Mio. Euro sowie einem EBITDA von 26 bis 31 Mio. Euro. Nach dem schwachen Ergebnis der ersten sechs Monate erwartet das Unternehmen beim EBITDA allerdings nur noch einen Wert in der unteren Hälfte dieser Spanne. Projektbedingt sollen vor allem im vierten Quartal wesentliche Beiträge zum Jahresziel anfallen.
Mehr Aufträge, deutlich weniger Ergebnis
Die Halbjahreszahlen zeigen ein unterschiedliches Bild von Auftragslage und Ertragsentwicklung: Nach Unternehmensangaben erreichte der Auftragseingang 186,7 Mio. Euro und lag damit 80 Prozent über den 103,6 Mio. Euro des Vorjahreszeitraums. Die Book-to-Bill-Ratio erhöhte sich von 0,87 im ersten Halbjahr 2025 auf 1,55.
Beim Konzernumsatz gab es dagegen kaum Bewegung: Er belief sich auf 120,5 Mio. Euro nach zuvor 119,6 Mio. Euro. Zugleich sank das EBITDA deutlich von 14,9 auf 4,4 Mio. Euro.
Am Tag der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen verlor die Aktie zeitweise mehr als 12 Prozent. Wie Börse Express unter Berufung auf eine Pflichtmitteilung zu Eigengeschäften von Führungskräften berichtete, kaufte CEO Jalin Ketter nach dem Kursrückgang Aktien des Unternehmens. Für den 23. Oktober 2026 wies wallstreet-online einen Kurs von 27,96 Euro und ein Minus von 0,50 Prozent aus.
Metrologie-Kapazitäten bis 2027 weitgehend ausgelastet
Zum Ausblick über das laufende Jahr hinaus verwies Ketter auf die Auslastung im Metrologiegeschäft. Die vorhandenen Kapazitäten seien bereits bis Mitte 2027 weitgehend belegt. Auch für die derzeit entstehenden Kapazitäten gebe es schon Kundenprojekte sowie erste Reservierungen für 2028.







